Bericht internationales Olympiaparkkriterium‏

Am Samstag 16.07. war es wieder soweit und die Schwalben haben nun schon zum 29. mal das Rennen im Olympiapark veranstaltet. Seit letztem Jahr allerdings auf einer ganz neuen Strecke: nämlich direkt im Olympiastadion. Was für eine Kulisse! Ein Rennen dieser Art bin ich noch nie gefahren. Es galt eine 600m Runde 60 mal zu absolvieren. Hört sich nicht viel an, aber durch die kurze Strecke und die vielen engen Kurven war zum einen gute Kurventechnik gefragt und ständiges bremsen und beschleunigen zehrt auch an den Kräften. In den ersten Wertungsrunden lief es genau nach meinem Plan und ich konnte gut Punkte sammeln. Allerdings war ich nicht allein… Hubert Meyer aus Freilassing war auch sehr fleißig und war mir dicht auf den Fersen. Zwischendurch lag er von der Punktzahl sogar vorn. Zwischendurch gab es immer wieder Attacken, die aber vereitelt wurden. Auf diesem Kurs weg zu kommen ist sehr schwer.
Mein Plan war die 3. letzte Wertung „vollgas“ zu fahren, dann eine auslassen um für die Schlußwertung fit zu sein. Gesagt – getan! Ich wusste, wenn ich die Schlußwertung gewinne, habe ich das ganze Rennen gewonnen. Aber Hubert Meyer ging es genau so. Er fuhr von vorne was in den zurückliegenden Runden auch die erfolgreichere Variante war. Ich war jedoch dicht am Rad und hatte ein gutes Gefühl. Die Zielgerade war eigentlich eine lang gezogene 200 Meter lange Zielkurve. Ungefähr bis zur Hälfte nutzte ich den Windschatten, schaltete einmal komplett runter – also mit maximaler Power 52/11 treten, Kopf runter und ab geht´s! Meine Geschwindigkeit war höher aber die Frage war ob das ausreicht, den weiteren Weg der äußeren Fahrlinie zu kompensieren… und JA, es hat gereicht! Sieg in der Schlusswertung, Sieg in der Masters Klasse II / III

Bericht von Markus Köcknitz